Keep up to date even during these fast-moving times.

unsere Kanzlei
News

Sub-Navigation Aktuelles

  • OGH setzt der ärztlichen Aufklärungspflicht Grenzen

    Der Arzt darf nach ständiger Judikatur nur dann einen Eingriff vornehmen, wenn der Patient nach ärztlicher Aufklärung über Risken und eventuelle Alternativen seine Einwilligung erteilt hat. Dabei ist jedenfalls über typische Risken eines Eingriffs aufzuklären. Was gilt aber, wenn sich ein typisches Operationsrisiko verwirklicht, dieses vom Arzt während der Operation fachgerecht behoben wird, sich dabei aber ein typisches Risiko der Behebungsmaßnahme verwirklicht? Muss auch über dieses Risiko aufgeklärt werden, das zwar nicht für die ursprüngliche Operation typisch ist, aber für die Behebungsmaßnahme? – Nein, sagt der OGH in der Entscheidung 7 Ob 228/11x. Dies würde nämlich sowohl die ärztliche Aufklärungspflicht überspannen als auch dem Patienten eine derartige Fülle von Informationen geben, die ihm eine Einschätzung der Lage eher erschweren als erleichtern würde.


    download as pdf

 

Die Inhalte dieser Webseite und solcher, die Sie über allfällige Links erreichen können, dienen nur der allgemeinen Information. Sie ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Rechtsanwaltskanzlei. Die Inhalte sollen Ihnen nur eine grundsätzliche Hilfestellung und Erstinformation bieten. Die Inanspruchnahme konkreter rechtlicher Beratung in der individuellen Problemstellung ist unabdingbar.

Die EMBERGER Rechtsanwälte GmbH & Co. KG schließt jegliche Haftung für die Inhalte dieser Webseite aus. Dies gilt weiters für die Webseiten anderer, die Sie über allfällige Links dieser Webseite erreichen können oder für andere Webseiten von denen Links zu unserer Webseite verweisen. Auf die Inhalte dieser haben wir keine wie immer geartete Einflussmöglichkeit. Wir müssen es dem jeweiligen Nutzer überlassen, die ihm gebotenen Informationen selbständig zu überprüfen und zu hinterfragen.